Vor- und Nachteile des angepassten Brutraums
Dadantbeute – Arbeiten mit dem Schied
Die Dadantbeute gehört zu den Großraumbeuten. Statt viele Waben „auf Vorrat“ frei zu lassen, wird der Raum mit dem Schied so weit verkleinert, dass:
Der Brutraum wird ständig an die Volksstärke angepasst.
Wie erkenne ich die richtige Brutraumgröße?
Kurz die Beute öffnen und den Bienensitz anschauen (nicht auf die Brut!):
Faustregel Dadant:
Früh im Jahr 4–5 Waben, später 6–8, nur sehr starke Völker 9–10.
Vor dem Einfüttern 11 Waben geben
Frühling (Aufbauphase)
Ergebnis: Das Volk entwickelt sich schnell nach vorne.
Wachstum (Erweitern — aber richtig)
Wenn die Bienen auf allen 5 Waben stehen UND vor dem Schied drängeln:
Nie mehrere Mittelwände auf einmal geben
Nie mitten in das Brutnest hängen
Bei Dadant baut das Volk von innen nach außen — das ist gewollt.
Honigzeit (Honigräume statt Brutraum vergrößern)
Sobald Bau- und Sammeltrieb einsetzt:
Der Brutraum bleibt kompakt.
Alles, was überschüssig ist, wandert nach oben - keinen „Brutraum aufreißen“!
Schwarmzeit (steuern des Schwarmtriebs)
Im angepassten Brutraum:
Zusätzlich:
Einfüttern (Wintervorbereitung)
Struktur herstellen:
Winter
Das Volk in Ruhe lassen
Häufige Fehler beim Arbeiten mit der Dadant-Beute
Hilfreiche Tipps
